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Krankentagegeldversicherung: Was Sie wissen müssen!

Was kostet eine Krankentagegeldversicherung für Angestellte, Selbstständige oder freiberufliche Menschen?
 

 
 
 

Krankentagegeld Lücke berechnen Beispiel:

 

Geburtsdatum 23.01.1986
Berufsgruppe Arbeitnehmer
Bundesland Hessen
Krankenversicherung Pflichtversichert
paritätischer GKV-Beitragssatz / Kinderlos, ab 23 Jahre 14,6 % (+ 0,9%) / Nein
Monatliches Bruttoeinkommen 4.634,18 €
Monatliches Nettoeinkommen 2.727,90 €
Annahmen: StKl 1

 

Wie wird Krankengeld berechnet?

 

Anspruch auf Krankengeld (brutto) monatlich 2.455,11 €
SV-Abgaben* ./. 295,23 €
* Hinweis zur SV-Beiträgen (RV: 18,70% + ALV: 3,00% + PV: 2,35%) / 2 = 12,025% _________
Netto-Krankengeld nach SV-Abgabe 2.159,88 €
Erforderliches Krankengeld (18,93 €) aufgerundet auf volle 5 € ./. 20,00 €
vorhandenes Krankengeld (Karenzzeit 42KT 0,00 €
_________
empfohlenes Krankengeld (aufgerundet auf volle 5 €) 20,00 €
Nettolücke (-) nach vorhandenem Krankengeld mtl. -568,02 €
Nettolücke (-) nach 72 Wochen (max. Dauer) -10.224,31 €

 

Ist ein Krankentagegeldversicherung sinnvoll?

 
Krankentagegeld Lücke
 
In unserem Beispiel fehlen monatlich 567,95 Euro! Das sind im Jahr gleich 6815,40 Euro.
 

Fazit:

 
Der Anspruch auf gesetzliches Krankengeld ist gem. § 47 SGB V auf 70% des kv-pflichtigen Bruttoeinkommens (2.887,50 €) bzw. 90% des Nettoeinkommens (Auszahlungsbetrags) (2.455,11 €) beschränkt. Dies sind also 2.455,11 € monatlich.

Zur Ermittlung der sv-pflichtigen Abzüge sind 80% des sv-pflichtigen Bruttoeinkommens (3.707,34 €) zu berücksichtigen (§ 192 Abs. 1 Nr. 2 SGB V, § 166 Abs. 1 Nr. 2 SGB VI, § 345 Nr. 5 SGB III). Der Krankengeld-Empfänger zahlt dabei nur die Beitragsanteile bezogen auf das Brutto-Krankengeld. Die i.d.R. höhere Differenz zahlt die Krankenkasse (§ 347 Nr. 5 SGB III, § 170 Abs. 1 Nr. 2 a) SGB VI, § 59 Abs. 2 SGB XI).

Nach Abzug von Rentenvers., Arbeitslosenvers. und Pflegevers. von 295,23 € verbleiben monatlich 2.159,88 € netto. Es ergibt sich eine monatliche Lücke von 568,02 €.
 

Wie lange hat man Anspruch auf Krankengeld? Wichtiger Hinweis…

 

Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall

Nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz haben Arbeitnehmer bei Arbeitsunfähigkeit infolge unverschuldeter Krankheit Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall durch den Arbeitgeber, für die Zeit der Arbeitsunfähigkeit bis zur Dauer von sechs Wochen.

Berechnung der Versorgungslücke für gesetzlich versicherte Arbeitnehmer

Als gesetzlich krankenversicherter Arbeitnehmer erhalten Sie 70% Ihres kv-pflichtigen Bruttoeinkommens, jedoch maximal 90% Ihres Nettoeinkommens an Krankengeld gezahlt. Von diesem Krankengeld werden jedoch Sozialversicherungsbeiträge zur gesetzlichen Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung abgezogen. Diese betragen in 2015 12,025% bzw. 12,275% bei kinderlosen Versicherungsnehmern. Teilt man dieses Ergebnis durch 30 und rundet auf volle 5 Euro auf, so erhält man den persönlich benötigten täglichen Bedarf, um den Einkommensausfall täglich auszugleichen.

Es müssen keine Beiträge zur Krankenversicherung entrichtet werden. Die Mitgliedschaft bleibt beitragsfrei erhalten (§ 224 Abs. 1 SGB V). Für die Beiträge in der Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung sind Beiträge auf Grundlage von 80% des sv-pflichtigen Arbeitsentgelts zu entrichten (§ 192 Abs. 1 Nr. 2 SGB V, § 166 Abs. 1 Nr. 2 SGB VI, § 345 Nr. 5 SGB III). Der Krankengeld-Empfänger zahlt dabei nur die Beitragsanteile bezogen auf das Brutto-Krankengeld. Die i.d.R. höhere Differenz zahlt die Krankenkasse (§ 347 Nr. 5 SGB III, § 170 Abs. 1 Nr. 2 a) SGB VI, § 59 Abs. 2 SGB XI).

Das Krankengeld, das maximal von der gesetzlichen Krankenkasse nach Abzug der Sozialversicherungsbeiträge gezahlt wird, kann höchstens 2.540,28 € bzw. 2.533,06 € bei kinderlosen Versicherungsnehmern betragen.

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