Autoversicherung: Lohnt wechseln wirklich?

Autoversicherung: Lohnt wechseln wirklich? Laut Werbung, in den Medien, können Verbraucher bis zu 500 Euro beim Wechseln Ihrer Autoversicherung sparen. Und weil wir nicht wollen, dass Sie zu viel bezahlen, stellen wir Ihnen diesen Kfz.-Vergleichsrechner natürlich kostenlos zur Verfügung.

Sie können Ihre Kfz.-Versicherung sofort online berechnen. Eine Neuberechnung lohnt sich besonders bei älteren Verträgen, denn viele Anbieter haben günstigere Preise für neue Verträge.

Wenige Minuten, die Ihnen Sicherheit geben, damit Sie nicht zu viel bezahlen. Hier geht’s zum Vergleich:

Vergleichsrechner für Autoversicherung

 

Für die Berechnung benötigen Sie Ihren Fahrzeugschein und die letzte Prämienrechnung. Sie können direkt online abschließen. Eine Vorauswahl sinnvoller Anbieter haben wir bereits getroffen, indem wir sehr preiswerte und äußerst leistungsstarke Anbieter ausgewählt haben. Eine Übersicht der Leistungsunterschiede finden Sie ebenfalls im Vergleich.

Worauf sollten Sie achten?

  • Rabattretter
  • Mallorca Police
  • Schutzbriefleistungen eingeschlossen
  • Grobe Fahrlässigkeit
  • Neuwertentschädigung
  • Marderbiss mit Folgeschäden
  • Rabattretter
  • Werkstattbindung
  • Gab – Deckung
  • Schäden durch Diebstahl, unbefugten Gebrauch
  • Elementarschäden
  • Glasbruchschäden
  • Vandalismusschäden in der VK
  • Verzicht auf Abzug „neu für alt“

Die Kfz-Versicherung ist für jeden Fahrzeughalter gesetzlich vorgeschrieben.

Sie unterscheidet sich in 3 Versicherungsbereiche:

-Die Kfz-Haftpflichtversicherung, die für Schäden aufkommt, die Dritte durch ihr Verschulden erleiden,
-die Fahrzeugteilversicherung (sogenannte Teilkasko), die für Fahrzeugbrand, Diebstahl, Glasschäden und Haarwildschäden leistet oder alternativ
-die Fahrzeugvollversicherung (sogenannte Vollkasko) die neben dem Umfang der Fahrzeugteilversicherung (Teilkasko) auch für Vandalismusschäden und selbst verursachte Schäden (Unfälle) Schadensersatz leistet.

Die Tarifierung in der Kfz-Versicherung ist sehr aufwendig, da der Versicherungsschutz exakt auf das individuelle Risiko hin angepasst wird. So kommt es unter anderem auf das exakte Fahrzeug, den Zulassungsort, Alter und Risikoprofil der Fahrer, nächtlicher Fahrzeugstandort, jährliche Kilometerleistung usw. an. Eine scheinbar geringfügige Abweichung führt zu einer Veränderung der Risikosituation und damit zu einer anderen Prämie.

Für Haftpflichtschäden und für Fahrzeugvollversicherung (Vollkasko) findet eine Anrechnung der bisher schadensfrei gefahrenen Jahre statt. Fahranfänger zahlen aufgrund fehlender Fahrpraxis einen erheblich erhöhten Beitrag. Anders als früher lässt sich dies auch nicht mehr umgehen, indem der Fahranfänge das Fahrzeug der Eltern nutzt oder sein Fahrzeug von den Eltern angemeldet wird, da dies dann unmittelbar auf die Prämie der Eltern durchschlägt.

Während Kfz-Haftpflicht und Fahrzeugteilversicherung (Teilkasko) immer vereinbart werden sollten, hängt die Fahrzeugvollversicherung (Vollkasko) vor allem am Alter des Autos und am Verhältnis zwischen Wiederbeschaffungswert und Einkommen des Fahrzeughalters. Als Faustregel kann man sagen, dass die Fahrzeugvollversicherung in den ersten 3 Jahren bei Neufahrzeugen immer sinnvoll ist. Für hochwertige Fahrzeuge kann dies bis zu 8 Jahren sinnvoll sein. Über diese Zeiträume hinaus übersteigt die zu zahlende Prämie oft den Nutzen des Versicherungsschutzes.

Eine jährliche Überprüfung des Versicherungsschutzes ist sinnvoll, da die Tarifierungsmerkmale jährlich Änderungen unterliegen. Das Preis-/Leistungsverhältnis zwischen den Versicherern unterliegt somit ständigen Änderungen.

Besonders wichtig ist die Überprüfung unmittelbar zum Jahreswechsel, wenn im laufenden Jahr ein Versicherungsschaden gemeldet wurde, denn mit der nach Schadensregulierung verbundenen Rückstufung (Verlust angerechneter, schadensfreier Jahre) verändert sich der zu zahlende Beitrag erheblich. Durch den Wechsel der Versicherung ergeben sich in der Folge oft nicht nur erheblich günstigere Beiträge als nach der Rückstufung beim bisherigen Versicherer, vielmehr führen günstigere Rückstufungen bei anderen Versicherern oft zum Erhalt wertvoller schadensfreier Jahre.

Die Kfz-Versicherung kennt eine Reihe wesentlicher Ausschlüsse und Einschränkungen, die jedoch von einigen Anbietern als besondere Einschlüsse hinzugefügt werden können. Der wichtigste Ausschluss ist die Leistung bei grober Fahrlässigkeit, die unter Umständen bereits gegeben sein kann, wenn eine rote Ampel übersehen oder mit dem Handy telefoniert wurde.

Das Werkstattmanagement, das den Kunden zwingt, für Reparaturen eine vorgegebene Werkstatt aufzusuchen, stellt eine Möglichkeit dar ohne sonstige Einschränkungen im Versicherungsschutz eine günstigere Prämie zu erreichen, muss jedoch zur Mentalität des Versicherungsnehmers passen, da es bei freier Wahl der Werkstatt sonst zu empfindlichen Abzügen in der Leistung kommen kann.

Eine der sinnvollsten Ergänzungen ist der Fahrerinsassenschutz, wie ihn einige Versicherer anbieten. In diesem Rahmen ist der Fahrer für den Fall eines schweren Unfalls durch die eigene Haftpflichtversicherung optimal geschützt. Die reine Insassenunfallversicherung ist hingegen weitestgehend überflüssig.

Impressum | Datenschutzerklärung | Erstinformation